Hauswasserautomat Test – Die wichtigsten Funktionen im Überblick

HauswasserautomatAn sich ist ein Hauswasserautomat nichts anderes als eine Wasserpumpe für den Hausgarten. Sie verfügt jedoch über eine elektronische Regeleinheit, die wiederum die An-, sowie Abschaltautomatik kontrolliert. Diese Hauswasserautomaten sind Wasserpumpen, die in der Fachsprache mit dem Kürzel „HWA“ abgekürzt werden.

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Die Pumpe befindet sich im Leitungssystem zwischen der Zisterne und dem Verbrauchsgerät. Wird an der Verbrauchsstelle die Zuleitung geöffnet, kommt es naturgemäß zu einem Druckabfall im jeweiligen Leitungssystem. Daraufhin reagiert die elektronische Steuerungseinheit, gerade dann, wenn der definierte Anschaltdruck knapp unterschritten wird.

Als Folge läuft die Hauswasserpumpe an und sorgt für den Wassertransport in der Leitung und für einen ausreichend konstanten Wasserdruck. Sobald ein bestimmter Abschaltdruck erreicht wird und die Verbrauchstelle geschlossen wird, schaltet sich die Hauswasserpumpe wieder ab.

Fast alle gängigen Hauswasserautomaten verfügen dank der elektronischen Regeleinheit gleichzeitig über den nicht unwichtigen Trockenlaufschutz. Gelangt kein Wasser mehr über die Ansaugleitung in die Wasserpumpe, wird dieser Trockenlaufschutz sofort aktiviert und der Hauswasserautomat schaltet sich selbstständig aus.

Diese Funktion bewahrt Hauswasserautomaten vor Ausfallschäden. Denn die Mechanik von Wasserpumpen wird durch Trockenlaufen enorm stark beansprucht, was zu erheblichen Schäden führen kann.

Achten Sie vor einem Kauf bitte auch auf die Garantie die vom Hersteller gegeben wird. Im Normalfall bekommen Sie auch hier wie üblich 2 Jahre Garantiezeit, manche Hersteller haben allerdings spezielle Konditionen, die sogar sehr nützlich sein können. Fragen Sie vorher also am besten nach!

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Einsatzgebiete und Nutzen

HauswasserversorgungEin Hauswasserautomat ist relativ kompakt und eignet sich deshalb speziell für verschiedene Einsätze im hauseigenen Garten. Des Weiteren können auch Festinstallationen der Wasserpumpen mit Zisternen sehr gut realisiert werden. Sie kann folglich sehr gut als Regenfasspumpe dienen.

Komplette Gartenbewässerungsysteme und Wasserhähne können mit Hauswasserautomaten angesteuert werden. Für viele mag der Begriff Hauswasserautomat etwas verwirrend sein. Denn im Grunde genommen ist es nicht gerade empfehlenswert die Hauswasserversorgung mit einem Hauswasserautomat zu steuern. Einerseits kann nämlich ein HWA nicht den benötigten Druck für Rohrleitungen gewährleisten und andererseits kann kein vordefinierter Anschaltdruck frei gewählt werden.

Für Hauswasserversorgungen werden in der Regel andere Arten von Zisternenpumpen verwendet, wie zum Beispiel Tauchdruckpumpen oder ein Hauswasserwerk. Wichtig ist auch zu beachten, dass Hauswasserautomaten, wie auch andere herkömmliche Pumpen, nur Wasser aus einer maximalen Tiefe von ca. acht Metern ansaugen können. Diese Tatsache hat physikalische Gründe und ist deshalb vollkommen unabhängig von Hersteller und Typ.

Hauswasserautomat oder Hauswasserwerk

Sowohl von der Technik als auch vom Einsatz her, sind Hauswasserautomaten und Hauswasserwerke vollkommen unterschiedlich. Bei Hauswasserwerken wird das Wasser in einem speziellen Druckbehälter gespeichert. Dabei erfolgt die Schaltung zwischen Pumpe und Druckbehälter über den Druckschalter.

Die Wasserpumpe des Hauswasserwerkes baut den Behälter-Druck auf und schaltet sich danach bei Erreichen des Abschaltdruckes wieder ab. Sobald der Druck im Druckbehälter sinkt, schaltet sich die Pumpe bei einem gewissen Einschaltdruck automatisch wieder ein. Durch den Einschaltdruck und auch durch den Abschaltdruck ergeben sich im gesamten Leitungssystem naturgemäße Druckschwankungen.

WasserhahnHauswasserautomaten funktionieren hingegen etwas anders. Die Pumpe schaltet sich ein, sobald eine Entnahmestelle geöffnet wird. Der größte Unterschied ist jedoch, dass sie sofort beginnt, den vollen Pumpendruck zu liefern. Sobald die Entnahmestelle wieder geschlossen wird, merkt die Pumpensteuerung dieses sofort, da sie einen Gegendruck feststellt. Nun läuft die Wasserpumpe nur noch für einen gewissen Moment und schaltet sich dann ab.

Ganz besonders bei Entnahmen von geringen Mengen an Wasser, wie zum Beispiel bei Leckagen oder für Toilettenspülungen, ist diese Nachlaufzeit sehr wichtig. Denn die Pumpe baut den Druck im Leitungssystem sehr schnell auf, doch durch kleine Entnahmemengen von Wasser sinkt der Druck nur langsam wieder. Ohne die Nachlaufzeit würde die Steuerung den gerade erst aufgebauten Druck als das Schließen des Verbrauchers interpretieren und somit die Wasserpumpe wieder abschalten. Doch der Druck sinkt dann wieder und die Pumpe würde sich sofort wieder einschalten.

Auf Dauer würde die Pumpe durch dieses Takten Schaden nehmen. Die Nachlaufzeit und die Begründung, die dahinter steckt, sind folglich ein grundlegender Unterschied zwischen einem Hauswasserwerk und einem Hauswasserautomat.

Wann sollte welche Technik verwendet werden?

Aufgrund der oben beschriebenen Unterschiede zwischen einem Hauswasserautomat und einem Hauswasserwerk, wird deutlich, dass sich Käufer vor dem Kauf darüber klar sein müssen, wann sie welches Gerät benötigen. Diesbezüglich gilt es einen wichtigen Grundsatz zu beachten: Falls nicht genügend Wasser zur Verfügung stehen sollte, wird ein Hauswasserwerk benötigt.

Doch falls ein kontinuierlicher Druck gebraucht wird, dann ist ein Hauswasserautomat eindeutig die beste Wahl. Wenn Sie zum Beispiel Ihren Garten mit Wasser aus Zisternen oder aus Brunnen bewässern wollen, ist ein Hauswasserwerk nicht gerade sinnvoll. Denn in diesem Fall steht Ihnen Wasser zur Verfügung und sicherlich möchten Sie von Anfang an den vollen Druck nutzen können, der zudem auch konstant sein sollte.

Folglich sollten Sie für dieses Einsatzgebiet entweder einen Hauswasserautomaten oder eine Gartenpumpe verwenden. Der Hauswasserautomat wird sich sofort einschalten, sobald Sie die Entnahmestelle öffnen. Der Automat bietet sofort den kompletten Druck, der darüber hinaus konstant gleich bleibt.

Betreibung von Toiletten und Waschmaschinen

Wäsche auf der LeineMöchten Sie hingegen eine Waschmaschine oder Toilette mit Wasser aus Ihrem Brunnen betreiben, so sollte auf jeden Fall ein Hauswasserwerk die erste Wahl sein. Dabei reicht ein kleiner Druckbehälter vollkommen aus. Darüber hinaus eignen sich solche Hauswasserwerke sehr gut für die Hauswasseraufbereitung.

Die Wasser-Entnahmemenge ist verhältnismäßig gering. Damit das Hauswasserwerk nicht zu laut ist und der Stromverbrauch in Grenzen gehalten wird, sollte die Pumpe nicht jedes Mal beim öffnen des Endgerätes einschalten. Hauswasserwerke die beispielsweise über einen Druckbehälter mit ca. 25 Liter ausgestattet sind, schalten sich ungefähr bei jeder dritten Toilettenspülung ein.

Angenehm und leise ist es, wenn Sie das Gerät in einem extra Raum unterbringen und der Druckbehälter eine angemessene Größe hat. Außerdem ist ein Hauswasserwerk dann sinnvoll, wenn Sie die kommunale Wasserversorgung verwenden und den Druck weiter erhöhen wollen. Dabei sollte eine derart große Wassermenge gespeichert werden, dass ungefähr ein Drittel der Verbraucherendstellen gleichzeitig versorgt werden.

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Vor- und Nachteile

Vorteiler eines Hauswasserautomats:

  • kompakte Bauweise
  • verschiedene Einsatzmöglichkeiten, wie Gartenbewässerung

  • Kann problemlos an unterschiedlichen Orten platziert werden

  • schaltet sich selbstständig ab

Nachteile eines Hauswasserautomats:

  • nicht für die Hauswasserversorgung geeignet

Hauswasserautomat Kaufhilfe

Die Pumpe an sich ist bei Hauswasserwerken, Gartenpumpen und Hauswasserautomaten eigentlich gleich. Was den wahren Unterschied ausmacht, sind die zusätzlichen Optionen, die um die Pumpe herum verwendet werden. Falls Sie sich nun für den Kauf eines Hauswasserautomaten entschieden haben und dies für Ihre Anforderung die beste Lösung darstellt, können Sie sich hier auf dieser Webseite einige Modelle ansehen. Das jeweilige Produkt wird mit seinen Vor- und Nachteilen vorgestellt. Auf diese Weise können Sie sichergehen, einen Hauswasserautomat zu wählen, dessen technische Merkmale für Sie optimal sind.

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